Internationaler Jazz-Workshop Chodziez

Janusz Maria Stefanski
Janusz M.Stefanski, der 1946 in Krakau geborene polnische Musiker, studierte Schlagzeug und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in Krakau und schloss 1972 mit dem Diplom ab. 1975 erhielt er ein Stipendium des Berclee College of Music in Boston USA.
Bis 1981 lebte er in Warschau und arbeitete mit den bekanntesten Jazzmusikern Polens: Zbigniew Seifert, Tomasz Stanko, Michael Urbaniak, Zbigniew Namyslowski, Tomasz Szukalski, Slawomir Kulpowicz u.v.a.
Janusz M.Stefanski gehört zur alten Garde des modernen Jazz und machte sich bereits in den siebziger Jahren in der Europäischen Jazzszene einen Namen. Als Schlagzeuger spielte er bis 1981 mit bekannten Ensambles wie: „Tomasz Stanko Quintet“,“Radio Jazz Studio Orchestra des Polnischen Rundfunks“, „Hans Koller Free Sound“, „Radio Jazz Group Stuttgart“, „Zbigniew Seifert Variouspheres“, „Zbigniew Namyslowski Quartet“ und „The Quartet“ mit dem er u.a. 1979 im „Village Vanguard“ in New York gespielt hat.
Seit 1981 lebt Janusz M.Stefanski in Deutschland (Königstein/Ts. und Frankfurt am Main). Hier begann seine Zusammenarbeit mit dem „Vienna Art Orchestra“, „Polski Jazz Ensemble“, „Heinz Sauer Quartet“, „Manfred Bründl`s Basslab“ und „Emil Mangelsdorff Quartet“.
In seiner über 40-jährigen Laufbahn als Drummer, arbeitete Stefanski mit Musikern wie: Teddy Willson, Wolfgang Dauner, Georg Grunz, Karl Berger, Michael Herr, Joachim Kühn, Ken Werner, Joachim Kaufmann, Jasper van`t Hof, Carla Bley, Bob Degen, Rainer Böhm, Vladislav Sendecki, Dave Friedman, Wolfgang Lackerschmid, Jürgen Wuchner, Thomas Stabenow, Frank Tusa, Rick Rosie, Steve Swallow, Miroslav Vitous, Vitold Rek, Paul Imm, Albert Mangelsdorff, Woody Shaw, Kenny Wheller, Manfred Schoof, Ack van Rooyen, Herbert Joos, Jack Walwarth, Harry Becket, Leszek Zadlo, Christof Lauer, Matthias Schubert, Adam Pieronczyk, Bernd Konrad, John Tchicai, Dave Liebman, Carlos Ward, Tony Lakatos, Andrzej Olejniczak, Charlie Mariano u.v.a.
In seinem Wohnort Königstein/Ts. leitete Stefanski von 1987 bis 1996 ein eigenes Musikinstitut, gekoppelt mit einer Kunstgalerie – ein Projekt das großen Erfolg hatte und in dessen Rahmen er auch eigene musikalische und pädagogische Konzepte realisieren konnte.
Seit 1993 ist er Dozent an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Musik. In den Jahren 2000 bis 2003 unterrichtete er zusätzlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Er spielte über 50 LPs und CDs ein und beteiligte sich an diversen Produktionen für Funkhhäuser. Durch die zahlreichen Konzerttourneen in Ost und Westeuropa, Asien, Canada, USA und die Teilnahme an über hundert der wichtigsten Jazzfestivals erreichte er internationale Anerkennung.
Janusz Maria Stefanski ist mit dem Hessischen Jazzpreis 2003 ausgezeichnet worden.
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