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Veranstalter:

Chodzieski Dom Kultury
ul. Strzelecka 15
64-800 Chodziez
Polen

www.chdk.com.pl

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Internationaler Jazz-Workshop Chodziez

weinertsSusan und Martin Weinert

Susan Weinert gehört zu den ganz wenigen Frauen im Instrumental-Jazz, die sich im Laufe unzähliger Konzertreisen und nach mittlerweile vier Veröffentlichungen einen klingenden Namen im Jazz-Circuit erarbeitet hat. Angefangen hatte alles in den 80er Jahren, als sie ihr Handwerk bei Richie Beirach und Dave Liebman erlernte, dann später machte sie bei Steps Ahead, der Band von Mike Manieri und im Ensemble von Chick Corea-Bassist Jimmy Earl von sich reden, bevor sie unter eigenem Namen ins Rampenlicht rückte.
Anfang 2002 überraschten Susan und ihr Mann, der Bassist Martin Weinert durch ein akustisches Duo-Album, das eine völlig neue Facette ihres Schaffens aufzeigte. Mehr an der akustischen Arbeit von Ralph Towner oder Pat Metheny orientiert, traten sie mit "Synergy" den Beweis an, dass Sie die intime Zwiesprache unverstärkter Instrumente genauso kunstvoll beherrscht wie den satten elektrischen Sound, für den seit nunmehr zehn Jahren die Susan Weinert Band steht. 

Dieser konsequente Schritt erweist sich als Glücksfall, denn der durchsichtige Sound läßt die Kompositionen von Susan Weinert in ganz neuem Glanz erstrahlen. Während die Bandalben vor allem von einem groove-orientierten Klangbild geprägt waren, verleiht der auf "Synergy" eingeschlagene akustische Weg den Stücken eine betörende Leichtigkeit und Schönheit. Auf dem Fundament von Martin Weinert's mal elegant swingenden, mal fast minimalistisch daherkommenden Basslinien entwickelt die Gitarristin Melodien, die in ihrer Klangvielfalt stets überraschende Momente beinhalten. Dabei ist unüberhörbar, daß die beiden in mittlerweile mehr als 2000 gemeinsamen Konzerten eine traumwandlerische Kommunikationsebene erreicht haben. Susan Weinert betont, "daß sie über all' die Jahre noch nie ein Gefühl der Langeweile oder des Eingeengtseins, sondern stets beflügelnde Inspiration" im Zusammenspiel mit ihrem Mann empfunden hat.
Bereits im Jahre 1992 überschüttete der WDR das Debutalbum "Mysterious Stories" mit Lob und kürte es zur Jazz-Produktion des Jahres. Bei aller Begeisterung für die im Laufe der Zeit entstandenen vier Alben dieser Formation waren es immer wieder die Konzerte, die ein ebenso sprachloses wie überzeugtes Publikum hinterließen. So ist es nicht verwunderlich, das nach Konzerten die wohl am häufigsten gestellte Frage an die Ausnahmeinstrumentalistin die nach dem Zeitpunkt für ein Live-Album war. Susan Weinert und ihre beiden Mitstreiter Martin Weinert (Bass) und Hardy Fischötter (Drums) haben sich zehn Jahre Zeit genommen, um den Gruppensound zu perfektionieren und intensivieren und als ein fast physisches Erlebnis auf Tonträger zu bannen. 

Als Mike Mainieri, musikalischer Kopf der legendären New Yorker Band Steps Ahead, zum ersten Mal Susan Weinert´s Gitarrenspiel hörte hielt er es nicht für möglich, daß eine Frau so kraftvoll spielen konnte und engagierte sie spontan für eine Tour mit seiner Band. Ihm gefiel vor allem neben dem kraftvollen Stil ihre Eigenständigkeit und den Journalisten diktierte er in die Feder: „Susan has carved out her own niche in the cluttered world of guitarists. International recognition is at her doorstep“
So sollte es kommen, denn mittlerweile ist die energiegeladene Powerfrau mehrfach mit ihrer Gitarre und ihren Songs um die halbe Welt gereist und trat in Clubs und bei internationalen Festivals auf.
Durch diese rastlose Konzerttätigkeit hat sich Susan Weinert in den letzten Jahren einen festen Platz in der internationalen Liga führender Gitarristen erspielt. Ihr kraftvoller Stil, ihre virtuose Technik und ihre anspruchsvollen, innovativen Kompositionen lassen überall auf der Welt begeisterte Fans und staunende Kritiker zurück. Daneben wurde sie immer wieder von Musikern der U.S. Musikszene für ihre Formationen als Gastsolistin engagiert. Doch für Susan steht die Arbeit mit ihren eigenen Projekten im Vordergrund. 7 weltweit veröffentlichte Alben hat sie bereits unter ihrem eigenen Namen herausgebracht.

Mit Album Nr. 8 „Dancing On The Water“ (2006) (ToughToneRecords) schlägt die mega-aktive Musikerin wieder neue Wege ein und erweitert ihr instrumentales Duo „SYNERGY“ zum Trio. Mit dabei der Sänger Francesco Cottone, der die Songs von Susan mit einer solch starken Emotion und Intensität singt, dass er die Zuhörer mit seinem ausdruckstarken Vortrag tief im Herzen berührt und mit seiner charismatischen Stimme mal anmutige Schönheit mal rauchig-souliges Timbre herauszaubert. Mühelos fügt er sich in das bestehende Konzept ein und läßt seine Stimme mit Gitarre und Bass zu einer homogenen Einheit verschmelzen. Seine anspruchsvollen Texte, in englischer Sprache vorgetragen, faszinieren und stimmen nachdenklich zugleich, sie sind die Reflexionen seiner Reisen in sein eigenes Selbst, sein Eintauchen in den Ozean im Inneren, in dem so viele Geschichten schlummern, daß es die Zeit eines Lebens überstiege, würde man sie alle auch nur fragmentarisch erzählen wollen.

Susan Weinert: „Bei der Wahl der Musiker ist mir wichtig eigenständige Persönlichkeiten mit individuellem Stil zu finden. Francesco hörte ich auf einem Konzert. Er hat mich mit seiner ausdrucksstarken Stimme und seiner eindrucksvollen Bühnenpräsenz sofort fasziniert und ich konnte ihn mir in meinen Kompositionen hervorragend vorstellen. Wir nahmen dann das Album RUNNING OUT OF TIME gemeinsam auf. Als wir den Song Sooner aufgenommen hatten wusste ich, dass wir auch ein akustisches Album machen würden.

Mit DANCING ON THE WATER ist es Susan gelungen unter Wahrung ihrer Eigenständigkeit ein ganz neues Klangerlebnis zu schaffen, mit dem sie die Zuhörer auf eine abwechslungsreiche Reise durch magische Klanglandschaften mit faszinierenden Melodien und pulsierenden Rhythmen mitnimmt. Egal was Susan Weinert macht, ob virtuoser Saitenzauber oder melancholische Klangfacetten, ob funky-groovende Passagen, tanzende Latin-Rhythmen oder gefühlvolle Balladen, jede Note erfüllt Susan mit Leben, taucht gänzlich in ihre Klangwelt ein und ihre überschäumende Spielfreude läßt den Funken unverzüglich auf ihr Publikum überspringen.

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Daning on the Water:

Susan Weinert Acoustic Guitar Martin Weinert Acoustic Bass Francesco Cottone Vocals

 

 

 

 

 

 

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Samtener Gang übers Wasser

Kiel – Man kann das so oder so hören: Susan Weinert und Duo-Partner Martin Weinert lassen ihre Instrumente sanglich aufspielen oder Gast-Sänger Francesco Cottone singt, scattet und beatboxt seine Stimme instrumentell. Wie dem sei, im auch auf den Stehplätzen gut gefüllten Luna gewährt ein organisch zusammenwirkendes Trio Einblick – nicht nur in das neue Album Dancing On The Water, auch in eine neue Art, Stimme und Instrumente zu verschmelzen.
Ein dreifach hochsensibles Saitenspiel, wenn wir auch Cottones Stimmbänder mal als Saiten betrachten. Wofür es manchen Anlass gibt. Denn die samthauchige Stimme mit ihrer instrumentell agierenden Virtuosität im Scat-Gesang verfügt über eine so klangfarbige Vielfalt der Register, dass man meint, hier würden jeweils ganz unterschiedliche Saiten angeschlagen. Das hat zuweilen etwas raubkatzig Anschleichendes, dann aber auch wieder den Schmelz säuselnder Lyrik selbst im Sauseschritt der Registersprünge. So ist Francesco Cottone der perfekte "Dritte Mann" im Bunde des new-jazzenden Ehepaars.

Am Titelstück der neuen CD Dancing On The Water wird das am deutlichsten. Elfenhaft schmetterlingsbeflügelt gibt sich Susan Weinerts Gitarre im Intro, quasi die Einsinge-Übung. Dann kommen Fragmente rhythmischer Phrasen hinzu, immer am Nektar des Melodischen süffelnd, die sich zu energischen Skalen verdichten. Mit verhaltenem Soul-Druck in der Stimme liefert Cottone dazu die Lyrics: "I'm walking up and down", was man wörtlich nehmen darf – und als eben jenen Gang übers Wasser, für den man sich sonst Glaubensgemeinschaften anschließen müsste, hier geht er wie von selbst dem Flüssigen auf den Grund.

Nicht minder traumwandlerisch über unerforschten Tiefen bewegt sich Martin Weinerts Bass in Iceland. Sonst der stoisch loopende Rhythmiker des Trios, das sichere Fundament für Höhengeflügeltes, greift er hier zum Bogen und entlockt dem Bass Sphären-Klänge nah am Gesang der menschlichen Stimme. Dem Cello sagt man derlei Qualitäten sonst nach, auf dem Bass wirkt das meistens etwas gekünstelt, nicht so, wenn Martin Weinert zum Solo ausholt. Hall- und Echo-Generatoren unterstützen den wahrlich psychedelischen Sound, doch allenfalls als die Saitenkunst unterstreichende Hilfsmittel. So "ambient" klingt sonst nur Elektronik, Weinert & Weinert gelingt das akustisch.

Eine Journey To Inside, nicht nur ins Innere der besungenen Seelenzustände; sondern auch dessen, was Instrumente, gleich ob darauf Metall- oder Saiten aus organischem Material gespannt sind, dort verbergen, wohin noch selten sie jemand entführt hat. Immer wieder ist das wie Singen, die ureigene Stimme durch die Prothese des Instruments klingen zu lassen. Samtig die Seele streichelnd oder funky gescattet – ein schwebender Gang übers Wasser. Von Jörg Meyer

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weinertsSusan und Martin Weinert waren schon mehrere Male als Dozenten in Chodziez auf dem Jazzworkshop und begeisterten durch ihren unermüdlichen Einsatz, ihr Können und ihr Einfühlungsvermögen in allen Spielarten des Jazz.

Die Homepage der Susan Weinert Band:

www.susanweinert.com

 

 

 

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